Schliemanns Welten

Sein Leben. Seine Entdeckungen. Sein Mythos

Wie bereits im Newsletter auf diese Ausstellung hingewiesen, ist es jetzt endlich soweit. Am Freitag wurde die Ausstellung in der James‐Simon‐Galerie eröffnet.

Sie ist täglich (außer Montag) zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr geöffnet.

Anlässlich seines 200. Geburtstags widmet das Museum für Vor‐ und Frühgeschichte dem bekanntesten deutschen Archäologen Heinrich Schliemann (1822‐1890) eine große Sonderausstellung in der James‐Simon‐Galerie und im Neuen Museum. Mit rund 700 Objekten – darunter viele internationale Leihgaben – steht neben spektakulären Ausgrabungsfunden auch erstmals der „unbekannte“ Schliemann vor seiner Hinwendung zur Archäologie im Fokus einer Ausstellung, die sich anhand aktueller Forschungsergebnisse auch kritisch mit den archäologischen Methoden seiner Zeit auseinandersetzt.

Die Ausstellung befasst sich schwerpunktmäßig mit der Person Schliemann und einer biografischen Näherung. Der andere Schwerpunkt zeigt die spektakulären Funde der Königsgräber in Mykene und der Trojanischen Sammlung Schliemanns.

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© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Das andere Britz

Firmengelände der Riedel – de Häen AG

Britz ist ein grüner Stadtteil. Britz kennen manche noch als Rosen‐Britz. Britz war der Ort vieler Baumschulen und Blumenzüchter. Britz kann und konnte aber auch anders. Britz war Standort weltweit bekannter Industriebetriebe. Die chemische Fabrik Riedel – deHaen oder die Mühsam AG und heute die Firmen Berliner Glas und die Deutsche Extrakt Kaffee fanden ihren Firmensitz im Westen von Britz.

Die Führung zeichnet die Industrialisierung von Britz wieder. Ich zeige Ihnen die erhalten gebliebenen Spuren der Vergangenheit. Wir schauen uns die Stellen an, an denen Weltgeschichte geschrieben wurde.

Die Führung (kostenpflichtig) erfolgt durch die VHS‐Neukölln. Anmeldungen unter:
https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=630879

Sonntag, 22.05.2022
15.00 bis (ca.) 17:15 Uhr
Treffpunkt: Gradestr. 91, Busstation 170 (Linde Gas)
Leitung: Werner Schmidt

9. Neuköllner Zeitreise – 4. Führung

Die 9. Neuköllner Zeitreise geht zu Ende. Sie führt durch das grüne Britz. Britz ist ein Ort der einen beachtliche Industrialisierungsprozess durchgemacht hat. Dennoch ist es eine große Fläche mit unterschiedlichstem Grün erhalten geblieben. Grund ist nicht zu letzt der Anfang des Jahrhunderts geprägten Begriff vom „grünen Britz“ bzw. dem „Rosen‐Britz“.
Startpunkt der Führung ist der Rosengarten an der Ecke Fulhamer Allee und Alt‐Britz. Der Weg wird uns an das Grab der treibenden Kraft von „Rosen‐Britz“ führen. Auf unserem Weg werden Spuren erkennbar, die bis in unsere heutige Zeit reichen.
Die Neuköllner Zeitreise wird durch die Freunde Neukölln e.V. in Verbindung mit der
Volkshochschule Neukölln veranstaltet. Die Führung ist weiterhin kostenlos.

5. Juni 2022 15:00 – ca. 17:15 Uhr

Treffpunkt/Ort: Fulhamer Allee Ecke Alt‐Britz.
Anmeldung: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=630860

Rätsel

Heute gibt es ein schwere Frage. Ein Tipp vorweg: Beinbrecher gibt es aktuell in Neukölln nicht. Ob es welche in Neukölln oder Rixdorf je gab, ist nicht nachgewiesen. Es scheint aber unwahrscheinlich.

Quizantwort ohne Preise
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Puzzle: Nr.0005-60

Das Onlinepuzzle umfässt 60 Teile. Es zeigt die Kapelle des Emmaus-Friedhofs. Die Spielanleitung steht unter dem Puzzle. Viel Spaß!

Mit der Maus können Sie die Puzzleteile schieben. Wenn Sie passende Teile zusammenstecken, rasten sie ein und sind verbunden.
Die bereits verbundenen Puzzleteile, lassen sich komplett verschieben.
Markieren Sie mit der Maus mehrere Teile, werden diese komplett verschoben.

Tipp: Lassen Sie sich nicht durch den Spielbereich täuschen. Es ist Platz zum verschieben und ablegen der Puzzleteile gedacht. Das fertige Bild kann


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Die erste Wohnung – 1978

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1978 war es so weit. Ich bezog meine erste eigene Wohnung. Mit geringem Einkommen reichte es nur für eine Kreuzberger Hinterhofwohnung. Dies allein mag jemanden von heute einen Schauer den Rücken runter laufen lassen. Aus heutiger Sicht würde man wahrscheinlich diese Wohnung als menschenunwürdig bezeichnen. Sie gehörte schon damals zu den schlechten Unterkünften, aber galten als bewohnbar. Einige Eigenschaften der Wohnungen kamen sogar häufig vor. Für Altbauwohnungen waren sie fast üblich.

Wie sah diese „Schreckenswohnung“ aus. Das Haus stand in der Dieffenbachstraße in der Nähe des Zickenplatzes. Eine typische bürgerliche Straße aus wilhelminischer Zeit. Noch heute befinden sich an den Häusern die typischen Stuckverzierungen des späten 19. Jahrhunderts. Wie jedes „gute“ Mietshaus gab es einen Seitenflügel und ein Gartenhaus. Dahinter lag eine Remise, die damals wahrscheinlich für Pferde als Unterkunft diente. 1978 hatte es den Charakter eines zugigen Stalles. Es beherbergte jedoch keine Pferde mehr, sondern diente als Wohnung für einen jungen Mann. Von außen gesehen, war das Haus keine Perle der Gründerzeit, es war in die Tage gekommen, wirkte abgenutzt und grau. Die tatsächlichen Schäden blieben unsichtbar.

Wie angedeutet lag die Wohnung nicht in der Bel Etage, aber immerhin im ersten Stock des Gartenhauses. Aber mehr Romantik als „Gartenhaus“ war nicht vorhanden. Über stark ausgetretene Holzstufen mit senilem Treppengelände erreichte man die Wohnung. Ausgestattet mit einem Innenklo war sie nahezu luxuriös. Hier endet jegliche Annehmlichkeit, die wir heutzutage als selbstverständlich ansehen. Das Waschbecken im Klo reichte für eine Hand und hatte natürlich kein warmes Wasser. Selbiges war mit einem 3 l Wasserboiler in der Küche vorhanden. Die Dielen waren angenehm elastisch und erinnerten an weich bemooste Wege.

Die Wohnung bestand aus einem großen Raum, den man durch einen Alkoven betreten konnte. Er hatte selbstverständlich keinen Ofen. Der Kachelofen stand im großen Zimmer. Es hatte zwei große Fenster, die nicht auf eine Häuserfront blicken ließen. Durch die besondere Art des Fenster (einfach Glas) kam nicht nur Licht in das Zimmer. Im Winter 1978/79 gab es hübsche Eisblumen. Zusätzlich froren die Wasserleitungen ein.

Die prägnanteste Eigenart des Hauses war jedoch die nicht Bewohnbarkeit der oberen Stockwerke. Als eine Art Reminiszenz an den Luftkrieg des Zweiten Weltkrieg waren die Wohnungen nicht instand gesetzt worden?!

Dies war alles in einer Zeit, in der Wohnungen in West Berlin Mangelware waren. Eine Phase, in der sich Schlangen an den Telefonzellen am Bahnhof Zoo bildeten, um schnellstmöglich Vermieter anrufen zu können, wenn der Immobilienteil der Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost in den Verkauf kam.

Hanne Nüte – Schicksal eines Hauses und deren Bewohner

Eine Zufallsbekanntschaft führte zur Spurensuche in der Krugpfuhlsiedlung. Ehemalige Bewohner in der Hanne Nüte wollten sich das Haus aus der Kinderzeit anschauen und fanden es nicht. Die langjährigen Bewohner der Krugpfuhlsiedlung Rolf und Marion Streu versuchten zu helfen. Daraus entwickelte sich eine größere Recherche. Das Ergebnis können Sie im Geschichtsblog der Neuköllner-Clio lesen. (c) Rolf-Marion Streu

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Hanne Nüte 45, Kriegszerstörung

Das Mahnmal am Fennpfuhl in Britz

Der Aufsatz schildert die Entstehung des Gedenksteins am Fennpfuhl. Vom Auffinden des Steins über die Errichtung des nationalsozialistischen Ehrenhains bis zum heutigen Gedenkstein als Mahnmal der Opfer der Kriege und jeglicher Gewaltherrschaft.

Eingebettet ist die Entstehung des Mahnmals in die Beschreibung der historischen Entwicklung des Volkstrauertags in Deutschland.

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Gemeinschaft in der Hufeisen-Siedlung

Henning Holsten, bekannt durch viele Aufsätze, Ausstellungen und Führungen in und über Neukölln, hat einen Aufsatz über die Bewohner der Hufeisensiedlung aus den ersten Jahren der Siedlung geschrieben. Der Aufsatz enthält interessante Aspekte über die Bewohner und dem Zusammenleben in der Hufeisensiedlung. Eine Zusammenfassung des Aufsatzes finden Sie hier.