Themenaufsätze

Sie finden Berichte, Aufsätze und Essays zu historischen Themen.
Wenn Sie eigene Texte haben, können Sie sie hier veröffentlichen.

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Puzzle: Nr. 0001-35

Das Onlinepuzzle umfässt 35 Teile. Spielanleitung steht unten.
Es handelt sich um eine Erbbegräbnisstelle auf dem alten St.-Jacobi Friedhof in Neukölln.

Spielanleitung:

Mit der Maus können Sie die Puzzleteile schieben. Wenn Sie passende Teile zusammenstecken, rasten sie ein und sind verbunden.

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Puzzle: Nr. 0002-45

Das Onlinepuzzle umfässt 45 Teile. Spielanleitung steht unten.
Es handelt sich um eine Erbbegräbnisstelle des Baustadtrates Reihold Kiehl. Es befindet auf dem alten St.-Jacobi Friedhof in Neukölln. Kiehl prägte Neuköllns Stadtbild wie kein zweiter. In seiner Amtzeit machten spätere bedeutsame Architekten wie Bruno Taut, Mies van der Rohe oder John Martens ihre ersten Erfahrungen.

Mit der Maus können Sie die Puzzleteile schieben. Wenn Sie passende Teile zusammenstecken, rasten sie ein und sind verbunden.

Wer bin ich?

Ein kleines Personenrätsel. Anhand von Beschreibungen und Aussagen soll hier eine bestimmte Person erraten werden.
Jetzt geht es los:

Ich habe Spuren in Neukölln hinterlassen.
Ich bin männlichen Geschlechts.
Das Internet nimmt mich kaum wahr.
Mein Vater war Tischlermeister
.
1907 begrüßte ich offiziell den neuen Neuköllner Bürgermeister.
Am 23. Juli 1907 verstarb ich in den Morgenstunden an Herzversagen.
Meine Grabstelle ist ein Ehrengrab und befindet sich auf städt. Friedhof an der Buschkrugallee.

Wissen Sie schon, wer ich bin?
Dies war der letzte Hinweis vor der Auflösung.

Es ist der erste Rixdorfer Oberbürgermeister.

Er übernahm die Gemeindeverwaltung mit der Zusammenlegung von Deutsch- und Böhmisch Rixdorf. Er führte die Verwaltung bei der Stadtgründung 1899. Im Sterbejahr kandidierte er um ein Sitz im Deutschen Reichstag. Er war ein bürgerlicher-konservativer Politiker, der dabei ein Augenmaß für die proletarische Bevölkerung bewahrte. So fiel der Nachruf im Vorwärts gemäßigt aus.
Sein Grabstätte befindet sich auf dem städt. Friedhof an der Buschkrugallee.

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Bilderrätsel erste Maiwoche

Stadtbad von Neukölln

Hatten Sie es erkannt? Kurz vor dem ersten Weltkrieg fertiggestellt, war es ausgelegt dem antiken Ideal der Einheit von Geist und Körper nachzueifern. Hygiene als das brennende soziale Problem der damaligen Zeit und geistige Förderung wurden hier vereint. So erinnert der Innenbereich an einen kontemplativen Platz eines klösterlichen Kreuzganges. Beherbergte eine Lesehalle und die Wirkungsstelle von Helene Nathan der Stadtbücherei.

Bild 3: Das Stadtbad in der Ganghoferstraße
Quizantwort ohne Preise
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Spanische Grippe: Teil 1

Die jetzt grassierende Corona-Virus Epidemie ist beunruhigend. Für einige Menschen ist die Epidemie sogar beängstigend. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit, auf die „Spanische Grippe“, verdeutlicht, wie notwendig, wichtig und richtig die aktuell vollzogenen Maßnahmen sind.

Die Influenza-Pandemie 1918 hat sich in unserem kollektiven Gedächtnis eingeprägt. Die Ermittlung der infizierten Menschen und die Todesfälle wurden und konnten nicht ermittelt werden. Geschätzt werden die Todesfälle auf 25 bis 50 Millionen.

Diese verheerende Wirkung ist aktuell in Europa oder Deutschland nicht zu erwarten. So traf der Influenza Virus 1918 auf durch den Krieg stark geschwächte Menschen. Sie litten unter Hunger, hatten eine unzureichende medizinische Versorgung und lebten unter hygienischen schlechten Bedingungen. Ein kleiner Blick in die Vossische Zeitung in den Zeitraum des Ausbruchs der Epidemie (Juni 1918) in Deutschland soll die Unterschiede verdeutlichen.

Die Vossische Zeitung gilt als seriöse Zeitung. Sie arbeitete nach journalistischen Maßstäben und zeigte darin einen gutes Maß an Objektivität. Deshalb kann die Berichterstattung über die „Spanische Grippe“ als Spiegelbild der damaligen liberal-bürgerlichen Gesellschaft verstanden werden. Auszuschließen ist in der Berichterstattung nicht, dass ein verzerrtes oder einseitiges Bild gezeichnet wurde. Auch das Herunterspielen des Epidemieverlaufes kann aus kriegspsychologischen Gründen die Berichterstattung beeinflusst oder sogar bestimmt haben. Aber eines verdeutlicht die dargestellte Sachlage, wie absolut wichtig eine frühzeitige und umfassende Kontaktminderung zwischen einzelnen Menschen für den Ansteckungsverlauf ist.

Am 28.6.1918 berichtete die Vossische Zeitung in einer kleinen Meldung über eine Massenerkrankung in einem Rüsselsheimer Großbetrieb. Die verantwortliche staatliche Stelle teilte mit, dass es um eine Influenzaepidemie handele, aber deren Höhepunkt „offenbar bereits überschritten“ war.

Transkription
Epidemische Influenza. Die „Frkf Ztg“ meldet: Die Massenerkrankungen, die seit Donnerstag unter der Arbeiterschaft eines Rüsselsheimer Großbetriebs eingetreten waren, erweckten trotz des gutartigen Verlaufs der Krankheit allerlei Gerüchte, die dem Abg Adelung in Mainz veranlassten, im hessischen Ministerium in Darmstadt in dieser Angelegenheit vorstellig zu werden. Geh. Obermedizinalrat Dr. Waltzer erklärte, dass es sich um eine Influenzaepidemie handele, die aber ihren Höhepunkt offenbar bereits überschritten habe, wenn man auch eine Influenza in gegenwärtiger Zeit nicht gerade leicht zu nehmen habe, so liegt doch kein Grund zu irgendwelcher Beunruhigung vor.