„Tod und Sterben“ – Geschichte, Umgang und Bedeutung

Wann

26. April 2026    
14:00 - 15:30

Die Reihe „Tod und Sterben“ geht weiter. Die März und April Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Bedeutung und dem Umgang mit dem Tod aus Sicht des katholischen Glaubens und dem Islam.
In einer Zeit in der die tradierte Sinnhaftigkeit des Lebens in Frage gestellt ist und das Jetzt den Alltag bestimmt, werden Fragen nach einer Spiritualität immer weniger gestellt. Medizinischer Fortschritt stellt deutlich verlängertes Leben in Aussicht. War die durchschnittliche Lebenserwartung 1871 zur Reichsgründung bei rd. 36 Jahren, liegt sie aktuell bei rd. 80 Jahren. Auch der alte Gedanke der Unsterblichkeit bekommt durch wissenschaftliche Forschung neue Nahrung.
Zwei Drittel der Berliner Bevölkerung gilt als konfessionslos. Unter Berücksichtigung, dass von dem letzten Drittel nicht alle ihre Religion ausüben, bedeutet das einen Verlust kultureller Tradition. Zeremonien, Handlungen und deren Bedeutung gehen verloren.
Mit den Veranstaltungen wollen wir auf die Bedeutung und den Umgang mit dem Tod hinweisen. Der Tod ist nicht einfach die Auflösung einer Existenz. Der Tod ist viel mehr. Zu ihm gehören der Schmerz, die Trauer, die Erinnerung. Welche Bedeutung haben Glaubensgrundsätze und festgelegte Zeremonien bei der Bewältigung des Lebenseinschnitts, den der Tod verursacht. Wie gehe ich mit dem Tod eines langjährigen Lebenspartners um oder schlimmer der Tod des eigenen Kindes?

  1. Am 29.03.2026 um 14:00 Uhr wird uns der Imam El-Kateb Einblick in die muslimische Perspektive von Tod und Sterben geben.
    Ort ist die Gedenkhalle des Friedhofs Buschkrugallee 38, 12359 Berlin.
  2. Am 26.04.2026 um 14:00 Uhr stellt uns der kath. Pfarrer Wiesböck die römisch-katholische Sichtweise vor.
    Ort ist ebenfalls die Gedenkhalle des Friedhofs Buschkrugallee 38, 12359 Berlin.
    Die Veranstaltungen sind Eintritt frei.

Kontakt: Freunde Neuköllns e. V.
Werner Schmidt
Denkmalpflege@Freunde-Neukoellns.de

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